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Rethinking the Ontology of History: From Things of the Past to the Quantum Nature of Historical Phenomena 

MOTH

Lisa Regazzoni – What does history have to do with physics? Or matter with theory of history? How strongly have scientific models of the material and physical world informed how scholars understand history? To what extent can contemporary models of physical reality, such as quantum mechanics, help us to rethink our concept of historical reality?

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„Arbeit ist der Frauen Zier“—Eine „dingliche“ Perspektive auf eine designiert weibliche, materielle Kultur

Rebecca Bender – Filigrane Fäden, Stich an Stich. Präzise Linien und Kreuze – Rot auf Weiß, Weiß auf Weiß. Gestickte Buchstaben auf Taschentüchern, Leib-, Tisch- und Bettwäsche. Zunächst verstaut in Schränken, Kisten und Truhen. Schließlich, mehrere Jahrzehnte nach ihrer Entstehung, an die Oberfläche der Gegenwart geschwemmt.

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Der Nutzen des Kreuzes. Memorialobjekte aus Massenproduktion als Frage- und Antwortgeber

Julian Gräml – Inmitten von Geburtsurkunden und spießigen Urlaubsfotos findet sich ein Kriegsverdienstkreuz aus der NS-Zeit. Was zunächst Nachforschungen über den eigenen Urgroßvater auslöst, wirft schnell epistemologische Fragen auf: Erlauben massenhaft gefertigte Objekte, die eine klare Denkmalfunktion aufweisen, Aussagen über ihre Herstellungsintention – rein durch ihre Materialität?

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Sozial normierte Zeit: die begrenzte Zukunft einer Frau bürgerlichen Standes um 1800

Franziska Ludewig – Zeit normiert. Allein unser Alltag ist durchzogen von zeitlichen Vorgaben. Können aber auch umgekehrt Normen auf das soziale Zeitverständnis einwirken? Antwort versprechen mag darauf das historische Beispiel des Diskurses um die „weibliche Bestimmung“ und wie diese Norm die weiblichen Zeitkonzeptionen einhegte.