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Category: Theory of history wide open (All languages)

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Die Zeit der Dinge. Schuld, Schulden und Restitution

Rouven Symank – Als Annalena Baerbock am 18. Dezember 2022 vor ihrer Abreise nach Abuja die Rückgabe von zwanzig Benin-Bronzen ankündigte, beschrieb sie diesen Schritt als Teil der deutschen Aufarbeitung einer „dunklen Kolonialgeschichte“. Die materielle Rückgabe war hier offenkundig auch als symbolischer Akt der Reparatur inszeniert. Wer über Restitution spricht, spricht deshalb meist nicht nur über Dinge, sondern über die politischen Ordnungen der Vergangenheit und ihren Zusammenhang mit der Gegenwart.

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Rethinking the Ontology of History: From Things of the Past to the Quantum Nature of Historical Phenomena 

MOTH

Lisa Regazzoni – What does history have to do with physics? Or matter with theory of history? How strongly have scientific models of the material and physical world informed how scholars understand history? To what extent can contemporary models of physical reality, such as quantum mechanics, help us to rethink our concept of historical reality?

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Sozial normierte Zeit: die begrenzte Zukunft einer Frau bürgerlichen Standes um 1800

Franziska Ludewig – Zeit normiert. Allein unser Alltag ist durchzogen von zeitlichen Vorgaben. Können aber auch umgekehrt Normen auf das soziale Zeitverständnis einwirken? Antwort versprechen mag darauf das historische Beispiel des Diskurses um die „weibliche Bestimmung“ und wie diese Norm die weiblichen Zeitkonzeptionen einhegte.

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Lo “iato” come problema ontologico nella disciplina storica. Una proposta alternativa – out of the box.

Lisa Regazzoni – Le idee e i pregiudizi ontologici, sebbene spesso impliciti, influiscono in vari modi sulla ricerca storica e sulla scrittura della storia. Una di queste idee riguarda la “natura” del materiale con cui gli storici e le storiche lavorano. Nella pratica della ricerca, tale materiale si presenta come un insieme di entità esistenti e discrete che vengono selezionate e sottratte al loro contesto originario, per poi essere inserite in nuove costellazioni di senso mediante la narrazione storica.
Beitrag in Deutsch Contributo in italiano

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Geschichtstheorie in die Lehre bringen? (Teil 2)

Andreas Frings, Jana Kristin Hoffmann, Philipp McLean, Heidrun Ochs – Im Rahmen eines Austauschs zwischen dem „Geschichtswissenschaftsdidaktik-Blog“ und „Geschichtstheorie am Werk“ wurde die Frage diskutiert, wie Geschichtstheorie in geschichtswissenschaftlichen Studiengängen thematisiert wird, was darunter zu verstehen ist und wie sie gelehrt werden kann. Der Beitrag erscheint auf beiden Blogs parallel.

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Geschichtstheorie in die Lehre bringen? (Teil 1)

Andreas Frings, Jana Kristin Hoffmann, Philipp McLean, Heidrun Ochs – Im Rahmen eines Austauschs zwischen dem „Geschichtswissenschaftsdidaktik-Blog“ und „Geschichtstheorie am Werk“ wurde die Frage diskutiert, wie Geschichtstheorie in geschichtswissenschaftlichen Studiengängen thematisiert wird, was darunter zu verstehen ist und wie sie gelehrt werden kann. Der Beitrag erscheint auf beiden Blogs parallel.

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Emotionen in der Forschungserfahrung: Von der Empathie zur „empathischen Differenz“

Clemens Wischermann – Empathie als methodologisches Problem der Beobachter in Forschersituationen ist schon lange ein Thema der Sozialwissenschaften. Aber in den Geschichtswissenschaften findet sich Empathie kaum einmal als Problem des fachspezifischen Umgangs mit Quellen und Daten.

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Are the Times a-Changin‘? Argumentieren mit Zeit und Wandel in der Geschichtswissenschaft

Gion Wallmeyer – Die moderne Geschichtswissenschaft beschäftigt sich bereits seit ihren Anfängen mit der Frage, wie historischer Wandel rekonstruiert werden kann. In der jüngeren Forschung wird Wandel vor allem mithilfe von Umbrüchen und Krisen konzeptualisiert, während Erzählungen der langen Dauer zunehmend in den Hintergrund treten. Der Beitrag befasst sich mit den konzeptuellen Grundlagen des Argumentierens mit Zeit und Wandel. Dabei wird ein begriffliches Instrumentarium entworfen, mit dessen Hilfe sich Wandel beschreiben und reflektieren lässt, ohne zwangsläufig Umbrüche voraussetzen zu müssen.